ARCHON kann auf ausdrückliche Bestätigung Shell-Befehle auf deinem System ausführen und ist als theatralisch-unzuverlässiger Charakter angelegt — lies diesen Text vollständig, bevor du die Software installierst oder nutzt.

Software "wie besehen"

ARCHON ist ein privates, nicht-kommerzielles Hobby-Projekt und befindet sich in einer frühen Beta-Phase. Die Software wird ohne jegliche Gewährleistung bereitgestellt — weder für Funktionsfähigkeit, Fehlerfreiheit noch Eignung für einen bestimmten Zweck. Breaking Changes, Datenverlust und Fehlverhalten sind jederzeit möglich.

Systemzugriff

ARCHON kann auf deinem Computer Dateien lesen, Prozesse einsehen und — nach expliziter Bestätigung durch dich in einem Dialog — beliebige Shell-Befehle ausführen. Diese Bestätigung ist eine technische Sicherheitsmaßnahme, keine Garantie: du bist selbst dafür verantwortlich, jeden vorgeschlagenen Befehl zu prüfen, bevor du ihn bestätigst. Der Entwickler übernimmt keine Haftung für Schäden an deinem System, Datenverlust oder sonstige Folgen, die durch die Nutzung von ARCHON oder durch von ARCHON vorgeschlagene bzw. ausgeführte Befehle entstehen.

Warum ARCHON so weitreichenden Zugriff benötigt

ARCHON wird bewusst nicht auf einen einzelnen Sandbox-Ordner beschränkt, und die Flatpak-Variante fordert entsprechend weitreichende Berechtigungen an (voller Dateisystemzugriff, Netzwerkzugriff, PolicyKit-Zugriff für Systemdienst-Befehle, GPU-Zugriff, Audio). Das ist eine bewusste Produktentscheidung, kein Versehen und keine unnötig weit gefasste Berechtigungsanfrage: Systemzugriff ist der eigentliche Zweck von ARCHON, nicht ein Nebenprodukt. Ein Assistent, der Dateien nur in einem isolierten Unterordner lesen, keine echten Systeminformationen einsehen und keine tatsächlichen Befehle ausführen dürfte, könnte die Kernaufgabe — eigenständige, praktisch nutzbare Unterstützung bei echten Aufgaben auf deinem System und in deinem Netzwerk — schlicht nicht erfüllen. Der tiefere Sinn dahinter: ARCHON soll ein Werkzeug sein, das wirklich etwas bewirken kann, statt eines Chatbots, der nur über Möglichkeiten redet, ohne sie tatsächlich zu haben.

Diese Weitläufigkeit wird bewusst durch mehrere unabhängige Schutzschichten begrenzt statt einfach hingenommen: jede einzelne Datei-, Shell- oder Systemaktion erfordert weiterhin deine explizite Bestätigung (siehe Abschnitt „Systemzugriff" oben), eine hart verdrahtete Sperrliste blockiert eindeutig destruktive Befehle unabhängig von jeder Einstellung, und sämtliche Systemzugriffs-Werkzeuge lassen sich in den Einstellungen vollständig deaktivieren. Wer die von der Flatpak-Sandbox erteilten Berechtigungen zusätzlich technisch einschränken möchte, kann das nachträglich z. B. mit Flatseal tun — dann funktionieren allerdings Funktionen, die genau diese Rechte benötigen (z. B. Systemzugriff außerhalb des Home-Verzeichnisses oder GPU-Beschleunigung), entsprechend nicht mehr. Die Entscheidung, wie weit du ARCHON tatsächlich vertraust, bleibt so oder so bei dir — dieser Haftungsausschluss und die Bestätigungsdialoge in der Software sollen dir dafür eine informierte Grundlage geben, keine Blankovollmacht.

KI-generierte Inhalte & Verhalten

ARCHON ist absichtlich als arrogante, theatralische, teils unzuverlässige Persönlichkeit gestaltet, die Charakter über blinde Hilfsbereitschaft stellt. KI-generierte Ausgaben können inhaltlich falsch, unvollständig, irreführend oder unvorhergesehen sein — das gilt besonders bei Netzwerk-Agenten-Funktionen, bei denen ARCHON auf weitere Systeme in deinem Netzwerk zugreifen kann. Verlasse dich nicht blind auf Aussagen oder Vorschläge von ARCHON, insbesondere nicht bei sicherheitsrelevanten oder destruktiven Aktionen.

Nutzung auf eigenes Risiko

Installation und Nutzung von ARCHON erfolgen vollständig auf eigenes Risiko. Der Entwickler haftet nicht für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die aus der Nutzung der Software entstehen, soweit gesetzlich zulässig. Setze ARCHON nicht auf Systemen ein, auf denen du unvorhergesehenes Verhalten nicht tolerieren kannst.